Neues
Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2011
Ein Jahr mit vielen Höhen und Tiefen geht vorüber und wir möchten Sie daran teilhaben lassen, was sich bei uns so alles getan hat.

Eine wunderbare Veränderung in unserem Zentrum hat uns alle sehr glücklich gemacht, denn wir haben es geschafft, unseren Garten zu vergrößern. Diese Vergrößerung bedeutet für uns, dass wir mehr Arbeitsplätze schaffen konnten und dass wir die Möglichkeit haben, den Anbau von eigenem Gemüse zu steigern. Sogar der Brunnen funktioniert wieder und kann somit für die Bewässerung genutzt werden. Der Ernteertrag aus unserem Garten ist eine wichtige Ergänzung der täglichen Mahlzeiten für unsere Frauen und Kinder und hilft doch auch wirklich "wirtschaften". Zurzeit kommen täglich über 130 Frauen zum Zentrum. Viele arbeiten im Garten und auf dem Feld und ca. 50 Frauen sind in unseren Nähstuben.

Auch dort gab es eine erfreuliche Veränderung. Denn seit etwa eineinhalb Jahren helfen uns drei Frauen aus Pinetown ehrenamtlich. Veronika und Edie arbeiten gemeinsam mit unseren Frauen in beiden Nähstuben und bringen sich mit vielen kreativen Ideen ein. Dann ist da noch unsere 80-jährige "Granny", die sich auch in der Nähstube engagiert und vorwiegend um die Fertigung von Kinderunterwäsche bemüht ist.
Es gibt neue Entwürfe für Beutel, Taschen und Schürzen, mit denen wir unser Sortiment erweitern konnten. Grußkarten und Babyschuhe aus Filz gehören genauso ins Programm wie der schön gestaltete Schmuck. Die Babyschuhe sind in verschiedenen Farben und Designs erhältlich und eignen sich beispielsweise als Glücksbringer oder als Duftsäckchen für Kleiderschränke. Die Näherinnen sind jetzt in der Lage, eine gute Qualität zu liefern. Bestellungen aus dem Ausland zeigen unseren Frauen, dass ihre Arbeiten anerkannt und begehrt sind. Das stärkt ihr Selbstvertrauen.


Seit geraumer Zeit bekommen wir täglich eine Gratislieferung von Brot aus den umliegenden Bäckereien, welches wir an unsere Frauen verteilen. Häufig reicht es auch für die oft mehr als 150 Menschen, die vor dem Tor von Jabulani stehen und um Brot bitten. Für uns ist es ein Segen, dass wir auch Ihnen helfen können.

Mittlerweile wurden im Jabulani-Centre beide Schornsteine von fleißigen Helfern aufwändig repariert und können nun wieder regelmäßig beispielsweise beim täglichen Essenkochen für die Kinder in der Küche verwendet werden.
Wir versuchen uns immer mehr um die Bildung unserer Kinder zu bemühen. Es ist uns ein aufrichtiges Anliegen, sie zu fördern und Ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Uns ist bewusst, dass (Schul-) Bildung ein entscheidender Punkt ist, die Armut zu überwinden. Indem wir die Finanzierung des Schulgeldes, der Schulkleidung und des Schulmaterials übernehmen, ebnen wir den Kindern den Weg in ein besseres Leben.
Das Jahr 2011 war ein sehr bewegtes und emotionsgeladenes Jahr: Vieles ist passiert in unserer großen Jabulani-Familie. Freud und Leid wurden miteinander geteilt. Aber wie in allen zurückliegenden Jahren sind wir dankbar, dass Jabulani für die Frauen und Kinder ein sicherer Zufluchtsort ist. Wir vertrauen auf Gott, dass wir unsere Arbeit noch lange fortsetzen können.
Unser herzlicher Dank gilt allen Freunden und Helfern für die Anteilnahme an unserem Selbsthilfeprojekt und für die vielen großzügigen Unterstützungen, auf die wir nach wie vor sehr angewiesen sind.
Filmteam besucht das Jabulani-Selbsthilfezentrum
In der Mitte des Jahres 2010 war zum zweiten Mal ein Filmteam des österreichischen Fernsehens (ORF) im Jabulani-Zentrum zu Gast. Gedreht wurde eine halbstündige Reportage über den Alltag im Selbsthilfezentrum sowie die unermüdliche und aufopferungsvolle Arbeit der Ordensschwester Marco Gneis. Der dokumentarische Filmbeitrag von Walter Reiss mit dem Titel "Die Seele von Mariannhill" wurde am 1. November 2010 um 17.05 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt und fand großen Zuspruch beim Publikum.