Erzeugnisse

Im Jabulani-Selbsthilfezentrum sind die Frauen hauptsächlich mit der Herstellung oder dem Anbau folgender Erzeugnisse beschäftigt:

Näharbeiten

Nähzimmer

Im größeren der beiden Nähzimmer von Jabulani werden Taschen, Tischdecken, Schürzen, Kissenbezüge und Servietten aus wunderschönen afrikanischen Stoffen gefertigt. In dem anderen Raum werden ganz verschiedene Dinge gebastelt und geschneidert. Je nach Bedarf bessern die Frauen hier Schuluniformen aus oder nähen Unterwäsche für Kinder aus Reststoffen zusammen. Einige der angefertigten Waren werden direkt an die Frauen oder an Besucher des Jabulani-Projektes verkauft, manche Näherzeugnisse werden über das nahe gelegene Gästehaus Tre Fontane vertrieben. Selbst die zeitweise im Jabulani-Zentrum tätigen freiwilligen Helfer bringen ab und an ein paar Jabulani-Produkte mit nach Europa, um sie dann dort zu verkaufen und den Erlös dem Zentrum zukommen zu lassen. Alle Jabulani-Näherzeugnisse sind übrigens am typischen Emblem erkennbar, welches in jedes Stück eingearbeitet wird.

Näharbeiten

Schmuck und Bastelarbeiten

Schmuck

Gemüse und Feldfrüchte

Im Garten des Jabulani-Zentrums werden Bananen, Kürbisse, Karotten, Radieschen, Petersilie, Zwiebeln und Tomaten angebaut und geerntet. Zum Selbsthilfezentrum gehört außerdem ein kleines Feld, auf dem die Frauen süße Kartoffeln, grünen Salat, Spinat, Kraut und Mais anbauen. Da der Boden sehr trocken ist, müssen die angebauten Pflanzen oft gewässert werden. Das benötigte Wasser ist allerdings relativ kostspielig und so kann es vorkommen, dass der Anbau von bestimmten Gemüsesorten nach kurzer Zeit wieder eingestellt wird. Die Wasserversorgung rund um das Jabulani-Zentrum ist generell schwierig. Umso erfreulicher ist es, dass demnächst mit Unterstützung der Firma Nestlé ein neuer Brunnen gebaut werden soll.

Bananen
Gartenarbeit

Handgefertigte Kerzen

Kerzenproduktion

In der Kerzengießerei von Jabulani werden einfache, weiße Haushaltskerzen gegossen. Sogar die Dochte werden im Jabulani-Zentrum von Hand geknüpft. Kerzen sind bei den Menschen aus den Townships sehr gefragt. Zwar hätten die meisten Haushalte in der Umgebung die Möglichkeit, an das städtische Stromnetz angeschlossen zu werden. Die Versorgung mit Elektrizität können sich zur Zeit jedoch nur sehr wenige Menschen leisten. Aus diesem Grund greifen viele Menschen notgedrungen auf Paraffinlampen und Kerzen zurück. Einige der Jabulani-Kinder verkaufen selbständig Haushaltskerzen. Mit dem Erlös kann das Zentrum dann einen Teil des Busgeldes für die Schulkinder finanzieren.

Dochte knüpfen

Webereien

In der Webstube werden Wandteppiche mit unterschiedlichen Motiven hergestellt. Darüber hinaus treffen sich die Frauen in der Weberei für das Morgengebet oder nutzen den Raum für verschiedene Feierlichkeiten, Zusammenkünfte und Besprechungen. Bei schlechtem Wetter dient die Webstube beispielsweise als Aufenthaltsort für die Frauen, die sonst auf dem Feld arbeiten und die Kinder dürfen bei Regen ebenfalls hier spielen. Gerade bei diesen teilweise spontanen Zusammenkünften spürt man die Lebensfreude der Menschen. Es wird getanzt, gesungen, gelacht und gebetet.

Webartikel